Wie kommunizieren unsere Zellen miteinander?

Im menschlichen Körper sterben pro Sekunde zehn Millionen Zellen. Wenn wir davon ausgehen, dass innerhalb dieser Zeit der gesamte Zellverband darüber informiert wird, bräuchte es eine millionstel Sekunde, um den Tod jeder Zelle des Organismus einzeln zu registrieren. Die Entfernung vom Ort des Todes bis zu jeder beliebigen Zelle beträgt im Durchschnitt 1 Meter, so muss das Signal mindestens einen Meter pro Zehnmillionstel Sekunde zurücklegen. Die Frage ist: Gibt es ein Informationssystem, dass dazu in der Lage ist?
Die bisherige Annahme ist, dass Informationen mit Hilfe von chemische Botenstoffen innerhalb unseres Körpers übertragen werden. Das oben benannte wäre mittels dieser biochemischen Erklärung nicht möglich, da die Übertragungsgeschwindigkeiten bei der biochemischen Informationsübertragung erheblich kleiner sind.

Bereits in den Zwanziger Jahren des 1900 Jahrhunderts hatte der russische Biologe und Mediziner Alexander G. Gurwitsch die Idee, dass Zellkommunikation mit Hilfe von Licht funktionieren müsste. 1922 machte er ein Experiment mit jungen Zwiebeln. Diese wurden zur vermehrten Zellteilung angeregt, indem die Spitze einer zweiten Zwiebelwurzel auf sie gerichtet wurde. Dieser Test gelingt auch, wenn beide Zwiebeln durch Trenngläser aus Quarzglas (es lässt im Vergleich zu normalen Fensterglas UV- Licht durch) voneinander abgeschirmt sind, womit ausgeschlossen wird, dass ein chemischer Prozess daran beteiligt ist. Dies bewog ihn zu der Annahme, dass die Zelle UV-Licht ausstrahlt. Diese Strahlung wird stärker bei der Zellteilung, bei Narkotisierung, Vergiftung, einer raschen Abkühlung, bei starker Aktivität der Zelle oder bei ihrem Tod.

In den 70er Jahren machte das Wissenschaftsteam um Wlail.P. Kasnatschejew folgendes Experiment: Sie nahmen ein Gefäß, das in dem einen Versuch mit einer Trennwand aus Glas und in einem anderen Versuch mit einer Trennwand aus Quarzglas bestückt wurde.
In dem Gefäß befand sich eine Zellkultur, die auf der einen Seite der Trennwand mit einem Virus infiziert wurde. Besteht die Trennwand in dem Gefäß aus Quarzglas entwickelt die nicht infizierte Kultur die gleichen Symptome wie die infizierte. Besteht die Trennwand aus Glas geschieht dies nicht. Dies legt den Schluss nahe, dass Zellen im UV-Licht-Bereich miteinander kommunizieren.

Unabhängig von dem Wissen von A. Gurwitsch ging 50 Jahre später Fritz-Albert Popp denselben oben aufgeführten Gedankengängen nach. Auch er war der Annahme, dass die Zellkommunikation aufgrund der hoher Übertragungsgeschwindigkeit nur mittels Licht funktionieren kann. Auf seine Idee hin baute Ruth in den siebziger Jahren ein Emissionsphotometer, mit deren Hilfe Licht von der Stärke eines Glühwürmchens in zehn Kilometer Entfernung gemessen werden kann. Die erste Messung erfolgte anhand von Gurkenkeimen mit dem Ergebnis, dass Licht in Form von kurzen Lichtblitzen in hunderttausendstel Sekunden ausgesendet wird. Die Frage, die sich stellt ist, ob die Lichtblitze von dem eingelagerten Chlorophyll kommen oder ob es sich um Zellkommunikation handelt. Es folgte eine zweite Messung mit Kartoffelkeimen, welche im Dunklen gewachsen waren. Ergebnis : wieder Lichtblitze! Alle weiteren Messungen an lebenden Organismen zeigten, dass diese Photonen in einem für das Emissionsphotometer nachweisbaren Spektralbereich von 200 bis 800 nm abstrahlen. Dies ist der Spektralbereich für sichtbares Licht. Endlich war ein Gerät erfunden worden, was die Lichtstrahlung unserer Zellen messen kann. Die Gedanken und Experimente von A. Gurwitsch konnten so viele Jahre später endlich bewiesen werden. 1927 tröstete Einstein Gurwitsch mit der Bemerkung, dass jede große Entdeckung irgendwann dem physikalischen Beweis zugänglich wird.

Fritz-Albert Popp stellte fest, dass nur in lebenden Organismen diese Ausstrahlung von Licht stattfindet und er nannte diese Photonen deshalb Biophotonen.
Biophotonen sind Lichtquanten, die von der lebenden Zelle ausgestrahlt werden und zwar von allen lebenden Organismen. Diese Lichtemission ist extrem schwach, kontinuierlich, kohärent verfügt über eine weite Bandbreite(200-800nm). Nur eine Lichtabsonderung mit diesen Eigenschaften gewährt die Möglichkeit von Informationsübertragung. Manchmal wird diese Lichtausstrahlung auch biologisches Laserlicht genannt. Laserlicht bedeutet kohärentes Licht. Kohärentes Licht heißt, dass alle Strahlen dieselbe Richtung haben, und das ganze Licht dieselbe Spektralfarbe hat. Damit wird eine stabile Intensität erreicht, wodurch es dieser Art Licht möglich ist ordnungsbildend und informationsübertragend zu wirken.

Stärker wird die Strahlung bei jeder Störung oder Beeinträchtigung, während der Zellteilung oder ihrem Tod. Diese Empfindlichkeit lässt sich als Indikator und zur Diagnostik für alle verändernden Einflüsse nutzen.
So gab es zum Beispiel einen Versuch, in welchem Gurkenkeimlingen Staphysagria D5 gegeben wird. Mit dem Resultat, das die Biophotonenstrahlung erst stark zunimmt, um dann fast wieder zu dem Ausgangsniveau zurückzukehren. Eine geringfügige Erhöhung blieb jedoch längerfristig erhalten.
In einem anderen Experiment wurde eine Biophotonenmessung von den Händen der Heilerin Rosalyn Bruyere vorgenommen. Es wurde dabei die Biophotonenabstrahlung unter
„normalen Umständen“ und bei einem bewussten Heilvorgang verglichen. Der Versuch zeigt, was alle schon ahnen werden, beim bewussten Heilen mit ihren Händen erhöht sich die Biophotonenabstrahlung.

Der Zentrale Sender und Speicher der Biophotonenstrahlung ist nach Popp´s Annahme das Chromatin der Erbsubstanz im Zellkern. Die DNS kann durch rhythmische Kontraktionen Licht aufnehmen und abgeben, wie sich in einer Arbeit des Nobelpreisträgers für Medizin F. H. Crick zeigt: Ethidiumbromid ist ein roter Farbstoff, welcher zwischen den DNS-Basenpaaren aufgenommen wird ohne andere chemische Reaktionen auszulösen. Eine bestimmten Menge dieser Substanz bewirkt eine Entspiralisierung der DNS. Sobald die DNS völlig aufgewindet ist, bewirkt eine weitere Zuführung von Ethidiumbromid die erneute, aber entgegengesetzte Einrollung. In dem Maße wie sich die DNS und damit ihr Lichtspeicher öffnet oder schließt während sie sich auf- bzw. zurückwindet, nimmt die Photonenemission ab oder zu. Dies sind wissenschaftliche Erkenntnisse, die bereits 1980 gewonnen wurden. Ein weiteres wichtiges Kriterium für die DNS als Lichtspeicher ist ihre geometrische Form und Anordnung.

Das Licht aus den Zellen dürfte der Sonne entstammen und über Nahrung, Haut und Augen aufgenommen werden. Dabei spielt natürlich neben dem Melanin die Mikrotubuli ein wichtige Rolle. Diese sind Teil unseres Zellskelettes, verbinden unsere Zellwand mit dem Zellinneren und leiten Licht.
Unsere Meridiane stehen ebenfalls als Wellenleiter für Licht in der Aufmerksamkeit der Wissenschaftler.

Die Meridiane weisen im Vergleich zu anderen Hautstellen eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit und eine stärkere Biophotonenstrahlung auf. Der russische Forscher Viktor M. Injuschin brachte 1968 den Nachweis der Akupunkturpunkte mittels Hilfe der Biophotonenmessung. Der Koreanische Professor Kim Bong Han wies ebenfalls in den 60er Jahren nach, dass Hühnerembryonen bereits 15 Stunden nach der Befruchtung, die Meridiane vollständig ausgeprägt haben. Spielen Meridiane die zentrale Rolle bei der räumlichen Orientierung und Anordnung der Organe während der Embryonalen Entwicklung?
Kasnatschejew machte in den 80er Jahren das Experiment, einen kohärenten Lichtstrahl auf unterschiedliche Meridianpunkte am Menschen zu richten, mit dem Ergebnis dass ein Lichtpunkt an einer anderen Stelle auf eben diesem Meridian erscheint. Dabei zeigte sich eine Abhängigkeit der Weiterleitung von der Größe der Frequenz; grünes Licht war schlechter leitbar als rotes oder blaues. Was unter anderem bedeutet, dass Meridiane als Lichtleiter funktionieren. Welche sich ein noch tieferes Verständnis für das Vorhandensein von Meridianen sich verschaffen möchte, der empfehle ich, sich mit dem Begriff „Stehende Wellen“ oder Knotenlinien auseinanderzusetzen. Jede Art Regulation, jede Art Steuerung der gesamten Lebensvorgänge könnte über die Biophotonenstrahlung erfolgen, da sie zu jedem Moment an jedem Ort des Körpers mit Lichtgeschwindigkeit Signale übermitteln kann, um zum Beispiel biochemische Prozesse in Gang zu setzen oder zu hemmen.
Wo Licht ist sind Photonen, da sie eine elektrische Ladung haben, erzeugen sie natürlich auch ein elektromagnetisches Feld. Was die Frage aufwirft in wieweit andere elektromagnetische Felder die Zellkommunikation beeinflussen.
Wenn wir die Einwirkung von Elektromagnetischen Feldern , unter denen die bisherige Entwicklung der menschlichen Rasse stattgefunden hat, die durch bsp. Sonnenstrahlen, kosmische Strahlung und das Erdmagnetfeld entstehen betrachten,. so können wir feststellen, dass Störungen des Erdmagnetfeldes durch Sonnenstürme bei uns zu Blutdruckanstieg, Häufung von Herzinfarkten und einer Erhöhung der Sterblichkeit führen können.
Betrachten wir die Entwicklung der letzten 100 Jahre, kommen heute Strom, Funktechnik- Satteliten, Fernsehen, Nachrichtenverkehr, Rundfunk, Röntgenstrahlung, künstlich erzeugte radioaktive Strahlung hinzu.
Dies alles kann zu Störungen in der Zellkommunikation führen.
Doch wer lebt schon gerne ohne Fernseher, Handy, schnurlosem Telefon oder unsere Musikanlagen? Wann wirkt ein elektromagnetisches Feld stärkend oder schwächend?
Oder wird gerade deswegen über Gurwitschs und Popps Entdeckung, von dem Licht als Informationsträger geschwiegen oder sie gar geleugnet?

Und trotzdem wird dieses Wissen, von unserem ganz eigenen elektromagnetische Feld und deren Verletzungs- und Heilungsimpulse bereits eingesetzt.
Wird einer Eidechse eine Gliedmaße abgetrennt, so wächst diese wieder nach. Bei einem Frosch ist dies nicht der Fall. Der Unterschied zwischen beiden besteht darin, dass der Verletzungsstrom bei der Eidechse nach zwei bis drei Tagen, währenddessen sich ein positiv elektrisches Potential aufbaut, sich zu einem stark negativen umkehrt. Bei einem Frosch bleibt der Verletzungsstrom positiv. 1991 legte der Chirurg Robert O. Becker (welcher sich mit der Erforschung der morphogenetischen Felder beschäftigt) daraufhin ein künstlich erzeugtes negatives Potential nach der Amputation bei einem Frosch an, woraufhin auch seine abgetrennte Extremität nachwächst. Dies machten sich englische Ärzte zu nutze, so konnten mittels Elektrostimulation abgetrennte Fingerspitzen bei Kindern mit Erfolg nachwachsen. Dies wurde weiterhin eingesetzt bei der Heilung komplizierter Knochenbrüchen, bei Osteoporose, diabetischen Geschwüren und schweren Verbrennungen. Wichtig dabei ist die Art der verwendeten Stromimpulse als auch die Frequenz der elektromagnetischen Felder.
Die Frage die sich mir stellt ist: Hängen die scheinbar „unmöglichen Heilungserfolge“, mit einer bewussten oder unbewussten Beeinflussung des menschlichen elektromagnetischen Feldes zusammen?

Autorin
Ute Barth
Studium der Kernphysik, Pädagogin
Heilpraktikerin mit den Schwerpunkten:
miasmatische Homöopathie, Traumatherapie, Biomolekulare Medizin
Lachesis Mitfrau
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